Tierhaltung nach EG-Öko-Verordnung

Anforderungen der EG-Öko-Verordnung und den entsprechenden Durchführungsvorschriften für Tierhaltung für Landwirtschafts- und Imkereibetriebe

(Diese allgemein gehaltenen Informationen ersetzen nicht den Blick in die EG-Öko-Verordnung und die entsprechenden Durchführungsvorschriften; insbesondere beim Zukauf von Betriebsmitteln sollte im Zweifelsfall die Kontrollstelle oder die Bio-Beratung zu Rate gezogen werden.)
 
  • Die Tierhaltung in biologisch wirtschaftenden Betrieben erfolgt flächengebunden. Die Tiere werden artgerecht gehalten und es muss ihnen Auslauf gewährt werden.
  • Für tierische Produkte gelten bestimmte Umstellzeiten, d.h. bevor diese Erzeugnisse mit Öko-Auslobung verkauft werden dürfen, müssen die Tiere eine festgelegte Mindestdauer ökologisch gehalten und gefüttert worden sein.
  • Ziel der Verordnung ist es, dass Öko-Tiere von Geburt an ökologisch gehalten werden. In Ausnahmefällen können konventionelle Tiere in betimmten Altersstufen zugekauft werden, sofern die Nichverfügbarkeit von Öko-Tieren nachgewiesen werden kann. Ab einer bestimmten Zukaufsmenge bzw. für Geflügel muss der Antrag der Kontrollstelle schriftlich vorgelegt werden.
  • Die Fütterung besteht aus ökologischen Futtermitteln, die soweit möglich vom eigenen Betrieb stammen müssen. Es gibt Ausnahmeregelungen für die Beimischung von Umstellungsfutter und die Verwendung von konventionellem Futter.
  • Die Krankheitsvorsorge der Tiere beruht auf Auswahl geeigneter Rassen, Verfütterung hochwertiger Futtermittel, Stärkung der Immunabwehr und vorbeugende Hygienemaßnahmen.
  • Falls eine tierärztliche Behandlung notwendig wird, darf das Tier nach bestimmten Grundsätzen behandelt werden. Eine vorbeugende Behandlung ist verboten.
  • Die Tierhaltung muss artgerecht sein und sich nach den biologischen Bedürfnissen der Tierart richten. Es müssen Weiden und Auslaufflächen und im Bedarfsfall geeignete Schutzeinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Im Stall muss ein bequemer und eingestreuter Ruhebereich vorhanden sein und mindestens die Hälfte der Stallfläche muss eine feste Bodenoberfläche haben. Für Säugetiere und Geflügel sieht die Verordnung entsprechende detailiertere Regelungen vor.
  • Die ökologische Qualität von Imkereierzeugnissen wird in der Verordnung über Fütterung, die Behandlung der Völker, den Standort der Bienenstöcke und die Verarbeitungs- und Lagerungsbedingungen geregelt (siehe auch Imker).
 

Antragsformulare

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