Pflanzenbau nach EG-Öko-Verordnung

Vorschriften für Landwirtschafts-, Gartenbau-, Pilzanbau- und Weinbau-betriebe

(Bitte beachten: Diese allgemein gehaltenen Informationen ersetzen nicht den Blick in die EG-Öko-Verordnung und die entsprechenden Durchführungsvorschriften; insbesondere beim Zukauf von Betriebsmitteln sollte im Zweifelsfall die Kontrollstelle oder die Bio-Beratung zu Rate gezogen werden.)
 
  • Saat- und Pflanzgut muss ökologisch sein, ggf. kann nach einer schriftlichen Genehmigung der Kontrollstelle bei nicht verfügbaren Sorten ungebeiztes konventionelles Saatgut eingesetzt werden.
  • Gebeiztes Saatgut und konventionelle Jungpflanzen dürfen nicht eingesetzt werden.
  • Als Düngemittel, Bodenverbesserer und Pflanzenschutzmittel dürfen nur zugelassene Produkte verwendet werden.
  • Grundlage der Düngung ist eine weitgestellte, leguminosenreiche Fruchtfolge und die Nutzung von betriebseigenem Wirtschaftsdünger.
  • Chemisch-synthetische Düngemittel, Klärschlamm, Fäkalien etc. dürfen nicht eingesetzt werden.
  • Zugelassen sind zugekaufte Wirtschaftsdünger aus extensiver Tierhaltung nach schriftlicher Genehmigung der Kontrollstelle und diverse Kalk-, Eisen- oder Magnesiumdünger sowie Gesteinsmehle entsprechend Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 889/2008.
  • Grundlage des Pflanzenschutzes ist die weitgestellte Fruchtfolge, Wahl von geeigneten Sorten, mechanische Beikrautregulierung sowie Förderung von Nützlingen.
  • Zulässige Pflanzenschutzmittel wie Schwefel, natürliches Pyrethrum oder Bacillus thuringiensis sind im Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 gelistet und müssen nach dem Pflanzenschutzmittelgesetz zugelassen sein (Pflanzenschutz im ökologischen Landbau, JKI).
  • Nicht zulässig sind alle chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, auch die Lagerung von Restbeständen auf dem Betrieb.
  • Die Substrate für den Pilzanbau dürfen aus Stallmist und tierischen Exkrementen hergestellt werden , der aus ökologisch wirtschaftenden Betrieben stammt, bzw. zu 25 % aus konventioneller Tierhaltung, die bestimmte Bedingungen erfüllt. Weiterhin sind landwirtschaftliche Produkte aus ökologischer Wirtschaftsweise z.B. Stroh, unbehandelter Torf und unbehandeltes Holz zulässig (Art. 6 der Verordnung (EG) 889/2008).
  • Für die Umstellung des Betriebes auf biologischen Anbau gelten bestimmte Zeiträume entsprechend der angebauten Kulturen.
 

Antragsformulare

Alle wichtigen Formulare können Sie in unserem Download-Bereich herunterladen.
Den Antrag auf Einsatz von Saat- oder Pflanzgut aus nicht anerkannt ökologischer Erzeugung können Sie direkt über www.organicxseeds.de stellen.
Weitere Informationen über die Anmeldung zum Kontrollverfahren...



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