Aktuelle Informationen

Hier finden Sie Informationen zum neuesten Stand der Anforderungen der verschiedenen Verordnungen, Richtlinien und Standards sowie den damit verbundenen Anforderungen an die Kontrolle und Zertifizierung. Zugleich berichten wir über Neuigkeiten in eigener Sache.

Extreme Trockenheit – Ausnahmen in der Tierfütterung möglich

Aufgrund der extremen Trockenheit und den damit verbundenen Ausfällen in der Futtererzeugung in einigen Regionen haben mehrere Bundesländer die Möglichkeit eröffnet, gemäß VO (EG) Nr. 889/2008 Art. 47c Ausnahmen in der Tierfütterung zu erlauben um die Versorgung der Tiere sicherzustellen.
Die Regelungen in den Bundesländern sind unterschiedlich gestaltet. Grundsätzlich gilt:
  • Die möglichen Ausnahmen beziehen sich auf die Verfütterung von Grundfutter konventioneller (nicht-ökologischer) Herkunft für Rauhfutterfresser;
  • Der Betrieb muss den Bedarf im Einzelfall konkret darlegen;
  • Ausnahmengenehmigungen sind nur für den vorhandenen Tierbestand möglich, nicht in Verbindung mit Bestandsaufstockungen.

Die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben Allgemeinverfügungen erlassen. Gleichwohl sind die Tierhalter verpflichtet, den Bedarf und die Nutzung der Ausnahme umfänglich zu dokumentieren. Als Kontrollstelle sind wir verpflichtet, diese Aufzeichnungen im Rahmen des Kontrollverfahrens zu prüfen.
Bitte informieren Sie sich unbedingt über die einzuhaltenden Bedingungen, bevor Sie durch den Kauf nichtökologischen Futters Tatsachen schaffen, die ggf. auch förderschädlich sein können.
Einzelheiten / Formulare finden Sie hier:

In weiteren Bundesländern sind Einzelgenehmigungen möglich. Informationen zum Antrags- und Genehmigungsverfahren hält Ecocert IMO für betroffene Betriebe auf Nachfrage bereit.
(7.08.2018/loh)

Ausnahmen in der Fütterung aufgrund des nassen Witterung in Niedersachsen

In Niedersachsen können befristet bis zum 15.06.2018 auf Basis des Art. 47 c) der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 Ausnahme-Anträge zur Verfütterung von nichtökologischem Grundfutter gestellt werden. Grund ist die nasse Witterung seit Spätsommer / Herbst 2017 und die damit stark eingeschränkte Verfügbarkeit von ökologisch erzeugtem Grundfutter. Die Antragstellung an das LAVES erfolgt über die Kontrollstelle. Nähere Einzelheiten und das Antragsformular können bei der Kontrollstelle erfragt werden.
(21.01.2018/ih)

Treffen Sie die Ecocert IMO GmbH auf der BIOFACH 2018


Die Ecocert IMO GmbH wird auch dieses Jahr auf der BIOFACH 2018 vom 14. bis 17. Februar in Nürnberg vertreten sein. Wir laden alle unsere Kunden, Partner und Interessierte herzlich dazu ein uns in Halle 6, Stand 6-283 zu besuchen und mit unseren ExpertInnen ein Gespräch zu führen. Gerne können Sie bereits im Vorfeld einen Termin mit uns vereinbaren.
(15.01.2018/loh)

Zusätzliche Kontrollen bei der Einfuhr von Erzeugnissen aus der Ukraine, Kasachstan und Russland

Die Leitlinien über zusätzliche offizielle Kontrollen von Produkten aus der Ukraine, aus Kasachstan und aus der Russischen Förderation (Version vom 30.11.2017) wurden bis zum 31.12.2018 verlängert. Bei Fragen zum Verfahren wenden Sie sich bitte direkt bitte an die Mitarbeiter der Fachabteilung Verarbeitung und Handel.
(10.01.2017/cl)

Frohes neues Jahr 2018!

Wir wünschen unseren Kunden und Partnern ein gutes und glückliches Jahr 2018 und laden Sie herzlich ein einen Baum mit uns und dem PUR Projekt zu pflanzen.


 (30.12.2017/loh)

Merkblatt der Kontrollbehörde in Hessen über das Kürzen von Schwänzen bei Lämmern

Die Kontrollbehörde in Hessen hat ein Merkblatt über das Kürzen von Schwänzen bei Lämmern veröffentlicht, das beschreibt, wie in Einzelfällen bei dem Anbringen von Gummiringen zum Kürzen der Schwänze von unter 8 Tagen alten Lämmern vorzugehen ist. Es kann eine Genehmigung erteilt werden, wenn ein Antrag über uns als Kontrollstelle an das Regierungspräsidium Gießen gestellt wurde. Hier können Sie das Merkblatt mit den wichtigen Informationen herunterladen. Das Antragsformular und weitere Informationen erhalten Sie unter https://rp-giessen.hessen.de// .
(13.12.2017/ih)

Einführung von TRACES zum 19.10.2017

Seit dem 19. Oktober 2017 ist das System TRACES für alle Bio-Importe in die EU verpflichtend. Das System TRACES stellt eine einheitliche zentrale Datenbank dar, mit der die Transporte von Tieren und bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnissen innerhalb und außerhalb der EU verfolgt werden können. Betroffen sind alle importierten Güter, sowohl pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs. Im System wird zudem der physische Warenweg abgebildet.

Laden sie eine Zusammenfassung mit häufig gestellten Fragen zu den zentralen Änderungen im Bereich Import gemäß der EG-Öko-Verordnung, sowie die konsolidierte Fassung der EG-Verordnung Nr. 1235/2008 herunter. Zudem, finden Sie detaillierte Information über die Anmeldung für Spediteure und eine Anleitung für das Ausfüllen der Box 9 im COI.

Detalliere Information der zuständigen Behörden der Bundesländer stehen Ihnen hier zur Verfügung:
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
(09.10.2017/ih)

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